Spankingträume

Vom Spannungsfeld zwischen Strafe und Lust

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Flagellantismus

Die erotische Freude am Popoklatschen -
eine kleine Kuturgeschichte



"Liebe und Hiebe"

gehen seit jeher zur gegenseitigen Lusterzeugnis nebeneinander her




Kulturgeschichte des Flagellantismus

Längst sind wir auch darüber im Bilde, daß der Mensch mit Urkomplexen behaftet ist. Diese Urkomplexe sind unausmerzbar und aus unserer Triebwelt absolut nicht mehr wegzuden­ken. Dazu sind sie ja auch bereits viel zu tief verwurzelt.

Komplexe sind jedoch bekanntlich da, abreagiert zu werden. Wenden wir uns also ganz ohne Komplexe und ohne falsche Scham der Betrachtung eines Phänomens zu, das tatsächlich mit dem Abreagieren eines Urkomplexes zu tun hat: dem Phänomen des Flagellantismus nämlich. Wie man weiß, ist Flagellantismus nichts anderes als eine Triebregung, die durch Geißelung abreagiert wird - und die ganz schlicht und einfach auch mit der Lust am Popoklatschen bezeichnet werden kann. 

Die Lust am Popoklatschen, diese sinnliche Freude, das menschliche Gesäß, insbesondere das nackte, mit Schlägen zu traktieren, ist natürlich eine rein erotische Angelegenheit; wie ja überhaupt an (fast) allem der mächtige Gott Eros, ,,der alles begonnen" (so der bekanntlich auf erotischem Gebiet äußerst beschlagene, nicht zuletzt an den alten Griechen geschulte Meister Goethe, in seinem Faust II zu sagen beliebt), schuld ist. Wie sich herausgestellt hat läßt sich der lustvolle Drang, jemanden auf den Po zu hauen, bis in die Mythenwelt der Menschheit zurückverfolgen. Diese wollüstige Sehnsucht ist demnach eine atavistische Angelegenheit. Aha! Der moderne Normalmensch, der an flagellantistischem Tun seinen Spaß findet, tut dies also nur, weil er sich in seinem Unterbewußtsein die Erinnerung an archaische Verhaltensweisen seiner primitiven Vorfahren bewahrt hat. Für diese stand nämlich ganz besonders, ja, sogar fast ausschließlich das Gesäß als lustbetontes Objekt im Mittelpunkt ihres sexuellen Interesses.  

Daß dies heute nicht viel anders ist, beweisen die zahlreichen Wortschöpfungen, die es für diesen menschlichen Körperteil gibt. Neben der medizinischen Bezeichnung Nates (Gesäßbacken) kennt man unter anderem den guten altgermanischen Arsch, den Hinteren den Blanken, die vier Buchstaben, den Podex, den Allerwertesten usw., usw.

Nach wie vor ist das Gesäß das Symbol der gesamten Flagellantenerotik. Schöne Empfindungen überkommen den Po bezogenen Liebhaber beim Anblick eines Hinterteils, dessen wohl gerundete Backen von zarter Haut umspannt sind, deren weiches Fleisch ihm unter seinen Hieben ein lebendiges Muskelspiel vorführt und das dabei in Zuckungen schmerzlich errötet.Wenn man bedenkt daß die moderne Sexologie längst die ungeheuer wichtige sexuelle Bedeutung des Gesäßes herausgefunden hat und daß noch gar nicht so lange zurückliegende Forschungen auf diesem Gebiet zu einem erstaunlichen Ergebnis geführt haben, nach dem für die meisten Männer weder Genitalien noch Busen den Hauptanreiz bilden, sondern vielmehr das pralle runde, in die Höhe gestreckte Hinterteil eines weiblichen Wesens der Auslösungsfaktor ihrer sexuellen Erregung ist, so kann man daraus eigentlich nur folgern, daß der Mensch früher Kulturen gar nicht so primitiv war - oder aber der angeblich so zivilisierte Homo sapiens unserer Tage doch noch recht im Primitiven verhaftet ist.

Andererseits ist es vielleicht ganz beruhigend zu wissen, daß einer gar nichts für seinen Po-Gusto kann, da doch diese Neigung nichts anderes als ein Urphänomen fetischistischer Triebrichtung ist.
Wie der Fetischist bekanntlich nur Teilstücke eines Ganzen bevorzugt so hat es der Pofetischist, der an der Vorderseite eines Menschen wenig interessiert ist, vor allem auf den verlängerten Rücken seines Partners abgesehen.
 

Was aber treibt den Pofetischisten nun dazu, mit Lust gerade auf den gesichtslosen hinteren Körperteil schlagen zu wollen? Auch dafür gibt es triftige Gründe, die ebenfalls in unserer frühen Menschheitsgeschichte zu finden sind.

Der Begriff des Schlagens, ein - wie die Wissenschaftler uns glaubwürdig versichern - aus dem tiefsten Urgrund unserer Seele stammender Trieb, ist seit Urzeiten mit der Vorstellung des Formens und Gestaltens und demnach also mit dem Begriff des Schaffens und Zeugens verbunden. Da haben wir's! :-)

Als eine Grundform menschlicher Tätigkeit findet sich der Vorgang des Schlagens in zahlreichen Assoziationen wieder die mit der "Zeugung" zusammenhängen. Am deutlichsten ist dies bei dem Wort "Geschlecht" festzustellen, das nahe verwandt ist mit "Schlag" oder ,"schlagen"; und zwar im Sinne von "Art" oder "Gattung" und ,Jemandem nachschlagen; "ähnlich werden".

Die Urgottheiten der frühen Kulturgeschichte der Menschen waren allesamt Gottheiten der Zeugung und Sexualität und somit nichts anderes als Sinnbilder der Naturkraft. Diese Sexualldämonen waren immer Mondgottheiten und ursprünglich ganz klar und deutlich mit erigiertem Penis ausgestattet. 
Im Laufe der allmählichen Veränderung des Sexualverständnisses traten an die Stelle des fruchtbarkeitsbringenden Phallos' symbolträchtige Schlagwerkzeuge wie Hammer, Keule, Beil oder der mit Weinlaub und Efeu umwundene und einem Pinienzapfen gekrönte Thyrsosstab. 
Aus den Sexualldämonen wurden Schlaggottheiten und es blieb nicht aus, daß bei den rituellen Feiern, die ebenso geheimnisvoll wie fröhlich waren, und den 
dazugehörigen Sexualorgien zu Ehren der Mondgottheiten mit den entsprechenden Symbolwerkzeugen vor allem auf das Gesäß geschlagen wurde, auf den Körperteil also, der in der my­thologischen Vorstellungswelt so eng mit dem Zeugungsakt verbunden war.
Die seit Urzeiten bestehende Verbindung zwischen dem Mond, der Gedeihen bringt und dem Gesäß als Kraftspender für Fruchtbarkeits- und Liebeszauber, ist auch heute noch unterschwellig in mancherlei volkstümlichem Gedankengut.
Verborgenste göttlicher Mondverehrung finden sich beispielsweise in Mondgebeten junger Mädchen, die sich vom Mond einen hübschen Mann wünschen oder ihn bitten, selbst herabzukommen und sie zu küssen.
 

Auch die Symbolkraft des Schlagens hat sich bis heute in vielerlei Volksbräuchen erhalten. Den ursprünglichen Sinn solcher Handlungen hat man meistens vergessen.
So gehörten zu Hochzeitsfeierlichkeiten allerlei Liebes- und Fruchtbarkeitsriten, mit denen man im Grunde die Tätigkeit der alten Sexualdämonen und Schlaggottheiten nachahmte.
Häufig waren damit obszöne Tänze und zweideutige Reden und Lieder verbunden, deren Hauptmotiv natürlich immer der Zeugungsakt und die Fruchtbarkeit waren. Alte kultische Rituale wurden auf diese Weise im Laufe der Zeiten phantasievoll in volkstümliche Feste und heitere Spiele umgewandelt. Nicht selten fanden sie auch Eingang in den kirchlichen Gottesdienst.
  
Wenn Männlein und Weiblein sich mancherorts auch heute noch gegenseitig mit einer Kute auf den Hintern schlagen, so bedeutet das eigentlich nichts anderes, als daß man vom anderen böse Geister wegscheuchen und überhaupt alles Lebensbedrohende abhalten möchte. Solche Schläge mit der sogenannten Lebensrute sollen aber auch Zeugungskraft und Fruchtbarkeit auf den Geschlagenen übertragen. Es ist also durchaus nur Gutes und Segenbringendes damit gemeint. Natürlich machen solche Liebesspielchen, vor allem beim sich kennen lernen, immer wieder großen Spaß.
Wichtig für die positive Wirkung des Schlagens ist die Art der Schlagwerkzeuge die zum Beispiel aus Weidenzweigen mit jungen Trieben, aus zarten Birkenreisern, blühenden Flieder-, Kirschbaum- und Lindenzweigen bestehen können. Auch Blumensträuße, Rosmarinstengel grüne Tannen- und Stechpalmenzweige haben 
angeblich ebenfalls besonders wirkungsvolle Kräfte. Nicht selten werden für derlei Bräuche auch Gerten benützt die mit Bändern und Eiern, mit schnäbelnden Täubchen, Wickelkindern und anderen Wahrzeichen für Liebe und Ehe geschmückt sind. Ein recht deutlicher Fastnachtsbrauch spielt sich hier und da auch heutzutage noch im Oberpfälzischen ab. Da setzt der Bursche dem Mädchen, das er beim Nachlaufen erwischen kann, ein Brettchen auf den Hintern und gibt ihm mit dem Hammer einen tüchtigen Schlag darauf.
Das ganze Gebiet des Flagellantismus benennt sich nach der Fetischenstrafe und wird von dem lateinischen Wort ,,flagellum" (Peitsche) abgeleitet. Daß gerade die Peitsche ein so wichtiges Flagellanteninstrument wurde, liegt neben der besonderen Schmerzerzeugung auch an der ehemals kultischen Bedeutung der aus Tierhäuten geschnittenen Lederriemen.
 

Das Schlagen mit der bloßen Hand ist die einfachste, natürlichste und zugleich zarteste Art des Schlagens. Leicht entwickelt sie sich aus dem Liebesspiel dem gegenseitigen Betasten, Berühren, Streicheln und Tätscheln. Mit der Hand zu schlagen, bereitet am wenigsten Schmerzen. Geübte Flagellanten werden sich nicht darauf beschränken. Häufig wird da schon der Stock benutzt, insbesondere der Rohrstock, der nach wie vor als das klassische Flagellanteninstrument gilt. 
Wie wir sehen, gehen also "Liebe und Hiebe" seit jeher zu gegenseitiger Lusterzeugung nebeneinander her. 

In der Kindererziehung hat das Schlagen ebenfalls nie gefehlt. Der eigentliche tiefere Sinn jedoch, der darin lag, einem Kind einen Klaps zu geben oder ihm Hiebe, vor allem auf sein Hinterteil, zu versetzen, ist dem Erwachsenen längst entfallen. Das Schlagen des Kindes zu bestimmten Gelegenheiten hatte einst seine besondere Bedeutung: es sollte auch hier Unheil vom Kind abhalten und ihm Kraft für später  verleihen. So gehört auch die Rute Knecht Ruprechts, die er mit sich führt wenn er am Nikolaustag die Kinder besucht als Relikt mythischer Handlungen zum Ritus der Fruchtbarkeits-Flagellomanie. 

Allmählich diente das Schlagen der Kinder aber mehr und mehr dazu, ihnen angebliche Dummheits- oder Bosheitsgeister aus dem Leib zu jagen. So prügeln also seit Jahrhunderten Eltern ihre Kinder mit unverminderter Wut weiter, und selbst in unserem angeblich so aufgeklärten Zeitalter werden Kinder immer noch geschlagen oder mißhandelt.

Erotische Flagellomanie darf mit solchem Tun nie einverstanden sein. Wirkliche Flagellanten lehnen die Mißhandlungen und Erniedrigungen von Kindern ab!

Dem Schlagen kommen wir nicht aus. Das sitzt zu tief. Außerdem hat der Akt des Schlagens noch eine weitere, ausschlaggebende Bedeutung. Wie wir ja inzwischen wissen, drückt das Schlagen eine schöpferische Kraft aus. Zugleich ist mit dem Vorgang des Schlagens eine Besitzergreifung, eine Bemächtigung verbunden. In der Redewendung "etwas mit Beschlag belegen" kommt solch okkupatorisches Agieren ganz deutlich zum Ausdruck.
Schlagen und besitzen wollen gehören zusammen. Es ist ein zwingender Drang, der sogar das Wesentliche bei der Flagellation ausmacht. Nicht von ungefähr haben sich deshalb auch im Laufe der sich immer stärker entwickelnden Machtbesessenheit der Herrschenden die phallischen Schlagwerkzeuge der mythischen Gottheiten zu reinen Zeichen der Macht versinnbildlicht; Krummstab und Szepter sind die besten Beispiele dafür.
Die jahrtausende alte Unterdrückung der Frau ist ganz sicher vom triebbesessenen Okkupationswillen des Mannes verursacht worden. Zeugung allein ist schon eine
 
Machtäußerung. Die urtümliche Form des Begattungsaktes, der Vergewaltigungsaggressionen in sich birgt und freimacht, begünstigt nur den Reizhunger nach Besitzen wollen des anderen und verstärkt die Besitzgier.
Wenn der im wahrsten Sinne des Wortes unterlegene Teil sich in Besitz nehmen und alles mit sich machen läßt, dann ist es zum sich schlagen lassen nur noch ein kleiner Schritt. Dem Sadismus des Beherrschers steht somit der Masochismus des Passiven gegenüber, wobei der eine gerne Schmerzen zufügt, während der andere diese ebenso gerne erleidet.
Diese beiden Triebformen sind seit Urzeiten im Menschen verankert und scheinen dazu da zu sein, zur Steigerung der gegenseitigen Wollust beizutragen. Mit der angestrebten Befreiung der Frau wird es da wohl so seine Haken haben - oder man müßte halt die Machtverhältnisse im Bett einfach umdrehen. 

Drunter und drüber geht es in der ,,Allgemeinen Prügelschau" des Schriftstellers Otto von Corvin-Wiersbitzkt dem Klassiker der kritischen Flagellantenbeschreibung.
In seinem im Jahre 1845 erstmals erschienenen, oftmals neu gedruckten Werk ,,Historische Denkmäler des christlichen Fanatismus" weiß er über allerlei ,,klassische Prügel" zu berichten. So erzählt er beispielsweise, und das recht amüsant ,, daß es die schönen Griechinnen sogar als Mangel an Liebe ansähen, wenn sie nicht von Zeit zu Zeit von ihren Liebhabern gehörig durchgeprügelt wurden.
Daß übrigens die Männer des klassischen Altertums zuzeiten von ihren geliebten Mädchen Schläge bekamen, scheint keinem Zweifel unterworfen, und selbst Ovid rät in seiner ,Kunst zu lieben' an, die Schläge von dem geliebten Mädchen nicht für etwas Schimpfliches zu halten." 

Unterhaltsam zu lesen ist auch folgende, von Corvin wiedergegebene Anekdote: ,,Katharina von Medici fand ebenfalls großes Vergnügen daran, mit eigener Hand zu geißeln. Ihre jüngeren Hofdamen und Fräuleins mußten sich oft vor ihr nackt ausziehen, und wer von ihnen ein Versehen begangen hatte, erhielt von ihrer eigenen Hand die Rute. Oft legte sie auch ihre Lieblinge über den Schoß, hob die Röcke auf und schlug sie mit der Rute oder noch häufiger mit der flachen Hand, bis Hüften und Schenkel gerötet waren. Dies war ihr eine sehr angenehme Spielerei."

Der eigentliche Begriff des Flagellantismus als Manie entstand im frühen Mittelalter, als christliche Moralzensur bestimmte Triebäußerungen mit dem Bannstrahl der Sünde belegte. Als einige Außenseiter den Kampf gegen die sogenannte Fleischeslust aufnahmen, kam es als bald zu allgemeinen Geißelungen mit Peitschen, Ruten und Knotenstricken, die rasend schnell ein phantastisches Ausmaß annahmen. Wirkliche Frömmigkeit wie man sie sich damals dachte, war ohne wilde Flagellation kaum noch möglich.   

Völlige Nacktheit sah man dabei keineswegs als etwas Unsittliches an, im Gegenteil. Totaler Exhibitionismus war das ganze Mittelalter hindurch sogar ein ausgesprochen gottgefälliger Zustand. Man nahm sich Adam und Eva aus dem Paradies zum Vorbild, dachte an Christus, der nackt gegeißelt worden war, und man war sich der Nacktheit des Menschen bei seiner Geburt beim Tod und der Auferstehung am Jüngsten Tag bewußt. Bei der Entgegennahme der Flagellation wurde Nacktheit bald sogar zur Vorschrift gemacht. Zu wahren Brutstätten ausschweifendster Flagellomanie wurden in kürzester Zeit die Mönchs- und Nonnenklöster. Durch eine unnatürliche, krankhafte aufgeputschte Keuschheitsmoral kam es nun gerade innerhalb der Klostermauern soweit daß als Strafe ebenso fanatisch gepeitscht wurde wie zur Erbauung, bis die Flagellation schließlich zum gewohnten Selbstzweck wurde. In der Literatur und in der bildlichen Kunst sind diese Klosterdisziplinen variationsreich festgehalten worden. 

Da gibt es die finstersten, unheimlichsten, ausschweifendsten Sittenromane, die von Mönchen und Nonnen handeln. Ihren sexuellen Taten wird darin nicht selten anerkennende Bewunderung zuteil. Unzählige Illustrationen führen diese Vorgänge anklagend, grotesk oder komisch vor unsere Augen.
Im Rokoko, dem losen Zeitalter, geht es dann wieder heiterer zu, verfeinerter. Überhaupt: Wer in die Kultur- und Sittengeschichte der Flagellation weiter eingedrungen ist wird feststellen, daß es zwischen Flagellation und Flagellation große Unterschiede gibt - ja, daß feine Nuancen in der Anwendung der Flagellation zu finden sind.
Es hat sogar Zeiten gegeben' in denen die Flagellation als Kunst gelehrt wurde, wie etwa das Tanzen oder rechten. Kein Wunder also, daß Flagellantismus in der Darstellung erotischer Kunst einen festen Platz gefunden hat. 

Seit sich neben den klassischen Kunstgattungen auch die Fotografie aus ihrem Mauerblümchendasein befreit hat und ein anerkannter Star im allgemeinen Kunstbetrieb geworden ist, sind auch erotische Fotos zu begehrten Sammelobjekten begieriger Kunstliebhaber geworden. Wurden früher erotische Ansichtskarten streng in der Schreibtischschublade des Hausherrn unter Verschluß gehalten und nur gelegentlich mehr oder weniger verschämt gleichgesinnten Freunden vorgezeigt so braucht sich heute, da jedermann genügend Sex-Shops zur Information und Aufklärung offenstehen, keiner mehr zu genieren.

Man sollte zu seinen Sinnesfreuden stehen und sich durch das Unverständnis von nicht so Denkenden und Handelnden nicht in eine perverse oder pornografische Ecke drängen lassen.